Täglich prasseln Schlagzeilen von Kriegen, Konflikten und menschlichen Dramen auf uns ein, wer hat da noch Lust, an Urlaub zu denken? Doch gerade in solchen Momenten kann das Abschalten wertvoller sein denn je. Investoren navigieren seit Jahren durch ein Labyrinth aus geopolitischer Unsicherheit, doch die Aktienmärkte haben sich bislang erstaunlich resilient gezeigt, denn immer finden sich Branchen, die in Krisenzeiten besonders im Fokus stehen. Edelmetalle wie Gold und Silber haben die Inflationsschübe nach der Corona-Pandemie souverän abgefedert. Historische Daten belegen, dass Gold in allen Inflationsphasen positive Realrenditen erzielte, im langfristigen Durchschnitt rund 6,2 % pro Jahr, bei hoher Teuerung sogar 8,8 %. Der Reisesektor hingegen tanzt auf einer emotionalen Achterbahn: Aktuelle Konflikte, insbesondere im Nahen Osten, führen zu Buchungsrückgängen, steigenden Energiepreisen und Verunsicherung bei Urlaubern wie Anbietern. Ist die Reiseroute zu riskant, muss im letzten Moment umgeplant werden. Doch sobald sich die Lage entspannt, folgen Nachholeffekte. Was in den letzten Jahren funktionierte, steht erneut auf dem Programm: Kaufen, wenn die Welt aus den Fugen zu geraten scheint.
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