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EQS-News: Viscom SE
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Viscom SE: Verhaltener Start ins Geschäftsjahr 2026 – Positive Entwicklung im weiteren Jahresverlauf erwartet; Jahresprognose bestätigt
Hannover, 12. Mai 2026 – Das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 verlief für die Viscom SE (ISIN DE0007846867), europäischer Marktführer für automatische optische und röntgentechnische Inspektionssysteme in der Elektronikindustrie, erwartungsgemäß verhalten. Der Umsatz lag bei 14.360 T€ (Vj.: 19.789 T€), während das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) -3.994 T€ erreichte (Vj.: 24 T€). Die Umsatzentwicklung ist maßgeblich durch die zeitliche Verteilung des Auftragsbestands geprägt. Ein signifikanter Teil der vorliegenden Aufträge wird planmäßig erst im weiteren Jahresverlauf abgearbeitet und entsprechend umsatzwirksam. Darüber hinaus unterliegt das Geschäft einer ausgeprägten Saisonalität, wodurch sich die wirtschaftliche Dynamik üblicherweise im Jahresverlauf deutlich verstärkt. Das negative EBIT ist insbesondere auf die geringere Umsatzrealisierung im ersten Quartal sowie einen veränderten Produktmix zurückzuführen. Positiv entwickelte sich hingegen der Auftragseingang, der mit 21.808 € zum Quartalsende um 7 % über dem Vorjahreswert von 20.385 T€ lag. Der Auftragsbestand belief sich auf 26.644 T€ und lag damit rund 30 % über dem Vorjahresniveau (Vj.: 20.515 T€). Vor dem Hintergrund einer sich stabilisierenden Nachfrage in den Zielmärkten sowie des robusten Auftragsbestands erwartet das Management der Viscom SE eine positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung im weiteren Jahresverlauf. Viscom geht für 2026 von einem verhaltenen, regional und segmentbezogen differenzierten Aufschwung aus. Während Europa und insbesondere Deutschland voraussichtlich nur begrenzte Wachstumsimpulse liefern werden, gewinnen internationale Märkte – vor allem in Asien – weiter an Bedeutung. Die Region Amerika zeigt eine solide Entwicklung, getragen von wachsender industrieller Nachfrage, staatlichen Förderprogrammen sowie Re-Industrialisierungstendenzen, insbesondere in technologisch anspruchsvollen Segmenten. Gleichzeitig bestehen weiterhin Risiken aus handelspolitischen Spannungen, zunehmendem Protektionismus, Währungsvolatilitäten und Unsicherheiten in globalen Lieferketten. Kostendruck sowie hohe Anforderungen an Flexibilität und Effizienz bleiben zentrale Herausforderungen. Im für den Maschinenbau wichtigen Automobilsektor wird für 2026 eine moderate Erholung erwartet. Nach tiefgreifenden strukturellen Veränderungen stabilisieren sich Produktions- und Investitionspläne zunehmend. Impulse ergeben sich insbesondere aus der Transformation hin zu neuen Antriebstechnologien, der Modernisierung bestehender Produktionsanlagen sowie Investitionen in Automatisierung, Digitalisierung und Qualitätssicherung. Vor diesem Hintergrund wird das Geschäftsjahr 2026 für die Viscom SE weniger von dynamischem Wachstum als vielmehr von Konsolidierung, Effizienzsteigerung und strategischer Weiterentwicklung geprägt sein. Die strategischen Zielsegmente – elektronische Baugruppen (SMT), industrielle Anwendungen sowie die Inspektion von Devices, Mikroelektronik und Batteriezellen – bieten langfristig attraktive Wachstumspotenziale. Darauf aufbauend verfolgt Viscom eine klare strategische Agenda: die Stärkung der Sicherheit und Zuverlässigkeit kritischer Bauteile, die Erschließung neuer Märkte und Anwendungen sowie die nachhaltige Positionierung als Technologieführer in der automatisierten Inspektion. Durch frühzeitige Investitionen in zukunftsorientierte Technologien, digitale Lösungen und neue Geschäftsmodelle sieht sich Viscom gut positioniert, um von einer schrittweisen Markterholung zu profitieren und die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Insgesamt bietet das Jahr 2026 die Chance, die Grundlagen für zukünftiges Wachstum weiter zu festigen – trotz eines weiterhin von Unsicherheit und strukturellem Wandel geprägten Marktumfelds. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet das Management der Viscom SE daher weiterhin einen Auftragseingang und einen Zielumsatz von 80 bis 90 Mio. € bei einer EBIT-Marge zwischen 2 und 5 %. Dies entspricht einem EBIT in Höhe von 1,6 bis 4,5 Mio. €. Der Konzern-Quartalsfinanzbericht zum 31. März 2026 der Viscom SE steht ab heute auf der Unternehmenswebseite www.viscom.com unter der Rubrik Unternehmen/Investor Relations/Finanzberichte zum Download zur Verfügung.
KONZERN-KENNZAHLEN
SEGMENTINFORMATIONEN
Über Viscom Die Viscom SE entwickelt, fertigt und vertreibt hochwertige Inspektionssysteme. Das Portfolio umfasst die komplette Bandbreite der optischen Inspektion und Röntgenprüfung. Im Bereich der Baugruppeninspektion für die Elektronikfertigung gehört das Unternehmen zu den führenden Anbietern weltweit. Die Systeme von Viscom lassen sich kundenspezifisch konfigurieren und miteinander vernetzen. Hauptsitz und Fertigungsstandort ist Hannover. Mit einem großen Netz aus Niederlassungen, Applikationszentren, Servicestützpunkten und Repräsentanten ist Viscom international vertreten. Gegründet 1984 notiert die Viscom SE seit 2006 an der Frankfurter Wertpapierbörse (ISIN: DE0007846867). Weitere Informationen finden Sie unter www.viscom.com.
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