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EQS-News: HENSOLDT AG
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HENSOLDT steigert bereinigtes EBITDA um 33 % und konkretisiert Prognose für 2026 nach oben
Der Auftragseingang stieg auf 3.564 Millionen Euro und übertraf damit den bereits hohen Vorjahreswert um 76,7 %. Dazu trugen beide Segmente bei. Die größten Beiträge kamen von Aufträgen aus dem Eurofighter-Programm sowie für den Radschützenpanzer Schakal und den Schützenpanzer Puma. Der Auftragsbestand erreichte mit 10.367 Millionen Euro einen neuen Höchststand. Die Umsatzerlöse legten um 21,3 % auf 1.863 Millionen Euro zu (Vorjahr: 1.536 Millionen Euro). Getragen wurde der Anstieg vom Kerngeschäft ohne Pass-Through-Umsätze, das um 17,7 % wuchs, vor allem in der Luftverteidigung. Auch das Servicegeschäft legte deutlich zu. Das Book-to-Bill-Verhältnis erhöhte sich auf 1,9 x (Vorjahr: 1,3 x). Das bereinigte EBITDA stieg um 33,0 % auf 281 Millionen Euro (Vorjahr: 211 Millionen Euro). In beiden Segmenten war dafür hauptsächlich ein deutlich gesteigertes Umsatzvolumen im Kerngeschäft ausschlaggebend. Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich auf 15,1 % (Vorjahr: 13,7 %). Im dritten Quartal erreichte sie 20,6 % (Vorjahr: 17,6 %). Das bereinigte EBIT stieg um 45,4 % auf 177 Millionen Euro (Vorjahr: 122 Millionen Euro), die bereinigte EBIT-Marge auf 9,5 % (Vorjahr: 7,9 %). Der bereinigte Free Cashflow verbesserte sich auf -104 Millionen Euro (Vorjahr: -119 Millionen Euro), vor allem dank höherer Anzahlungen, die die deutlich gestiegenen Investitionen in Technologie und Kapazitäten kompensieren. Für die Verteidigungsindustrie liegt er zu diesem Zeitpunkt des Jahres typischerweise noch im negativen Bereich, da die vertraglichen Projektmeilensteine überwiegend im vierten Quartal anfallen. Im dritten Quartal lag der bereinigte Free Cashflow mit 32 Millionen Euro im positiven Bereich. Oliver Dörre, CEO von HENSOLDT, erklärt: „Die strukturell hohen Verteidigungsausgaben in Deutschland und Europa füllen weiter unsere Auftragsbücher. Das schlägt sich jetzt zunehmend auch im Umsatz nieder, wie unsere Neunmonatszahlen zeigen. Für unsere Kunden wird immer wichtiger, wie schnell neue Fähigkeiten bei den Streitkräften ankommen – und in welcher Menge und Qualität. Hier zeigen unsere Investitionen in zusätzliche Kapazitäten Wirkung: Wir fertigen und liefern deutlich mehr. Künftig kommt es zudem darauf an, wie gut Sensoren, Plattformen und Software zusammenwirken und sich an neue Bedrohungen anpassen lassen. Deshalb entwickeln wir HENSOLDT aus unserer Stärke als Sensorspezialist heraus zum Neo-Systemhaus weiter. Gemeinsam mit unseren Partnern sehen wir auf diesem Weg erste Erfolge.“ Christian Ladurner, CFO von HENSOLDT, betont: „Für uns zählt Wachstum, das sich im Ergebnis niederschlägt. Genau das ist uns in den ersten neun Monaten gelungen: Das bereinigte EBITDA wächst spürbar stärker als der Umsatz, getrieben durch Skaleneffekte und ein diszipliniertes Kostenmanagement. In beiden Segmenten ist die Marge gestiegen, in Optronics hat sie sich mehr als verdoppelt. Der Auftragsbestand auf Rekordniveau gibt uns zudem die Planungssicherheit, Technologie und Kapazitäten gezielt auszubauen. Auf dieser Basis heben wir die Umsatzprognose an und erwarten bei Book-to-Bill und Marge das obere Ende der Spannen.“ Deutliches Wachstum in beiden Segmenten – Optronics besonders dynamisch Im Segment Sensors stieg der Auftragseingang in den ersten neun Monaten 2026 um 54,5 % auf 2.631 Millionen Euro1 (Vorjahr: 1.703 Millionen Euro). Wesentliche Treiber waren das Eurofighter-Programm (Rebaselining Mk1-Radar, Halcon, Türkei), Prototypen des Electronic-Attack-Systems Knifefish sowie weitere Aufträge für TRML-4D-Radare. Der Auftragsbestand des Segments erreichte mit 7,4 Milliarden Euro einen Rekordwert, das Book-to-Bill-Verhältnis lag bei 1,7 x. Die Umsatzerlöse legten um 15,5 % auf 1.522 Millionen Euro1 zu (Vorjahr: 1.317 Millionen Euro). Dazu trugen vor allem höhere Auslieferungen von Luftverteidigungssystemen, insbesondere TRML-4D-Radaren, und ein kräftig wachsendes Servicegeschäft bei. Ohne Pass-Through-Umsätze wuchs der Segmentumsatz um 10,9 %. Das bereinigte EBITDA stieg um 18,5 % auf 236 Millionen Euro (Vorjahr: 199 Millionen Euro); die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich auf 15,5 % (Vorjahr: 15,1 %). Treiber waren vor allem ein gesteigertes Umsatzvolumen und Kostendisziplin, kompensierend wirkten unter anderem höhere Investitionen in Forschung und Entwicklung. Im Segment Optronics stieg der Auftragseingang um 252,7 % auf 1.157 Millionen Euro1 (Vorjahr: 328 Millionen Euro). Das Book-to-Bill-Verhältnis lag bei 3,3 x, der Auftragsbestand bei 3,2 Milliarden Euro. Maßgeblich waren Großaufträge für Kommandanten- und Richtschützenvisiere sowie Selbstschutzsysteme für den Radschützenpanzer Schakal und den Schützenpanzer Puma. Die Umsatzerlöse stiegen um 52,4 % auf 354 Millionen Euro1 (Vorjahr: 232 Millionen Euro). Zu dieser Entwicklung trugen insbesondere die Produktlinien Customer Support, Reconnaissance Systems und Ground Based Systems bei. Alle Geschäftsbereiche wuchsen zweistellig, einen wichtigen Beitrag leistete das Programm Luchs 2. Das bereinigte EBITDA stieg vor allem durch Volumen- und Skaleneffekte auf 45 Millionen Euro (Vorjahr: 12 Millionen Euro). Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich auf 12,6 % (Vorjahr: 5,1 %). Prognose für das Geschäftsjahr 2026 nach oben konkretisiert Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten konkretisiert HENSOLDT die Prognose für das Gesamtjahr 2026. Für das Book-to-Bill-Verhältnis erwartet das Unternehmen nun einen Wert am oberen Ende der bisherigen Spanne von rund 1,5 x bis 2,0 x, selbst wenn die Beauftragung von PEGASUS erst Anfang 2027 erfolgt. Würde PEGASUS noch 2026 beauftragt, läge das Book-to-Bill-Verhältnis bei rund 2,3 x. Zum erwarteten Wert am oberen Ende der Spanne tragen weitere wesentliche Aufträge bei, die im vierten Quartal erwartet werden, unter anderem in der elektronischen Kampfführung, im Marine- und Landbereich sowie im Eurofighter-Programm. Die Umsatzprognose liegt nun bei rund 2.800 Millionen Euro (bislang: rund 2.750 Millionen Euro). Auch die Prognose für die bereinigte EBITDA-Marge wird konkretisiert: von bislang 18,5 % bis 19,0 % auf nun rund 19,0 %. Für den bereinigten Free Cashflow wird unverändert eine Cash Conversion von rund 50 % des bereinigten EBITDA erwartet. Die Ziele für den Netto-Verschuldungsgrad von rund 1,5 x und für die Ausschüttung von 30 bis 40 % des bereinigten Nettoergebnisses bleiben ebenfalls unverändert. Da sich Auslieferungen und Abnahmen auf das vierte Quartal konzentrieren, liegt die bereinigte EBITDA-Marge im Gesamtjahr üblicherweise deutlich über dem Neunmonatswert. Die Mittelfristziele bestätigt HENSOLDT. 1 Die Summe der Segmentwerte für Auftragseingang und Umsatz weicht vom Wert der HENSOLDT-Gruppe ab; die Differenz ergibt sich aus Eliminierung/Transversal/Übrige. Kennzahlen
Die Ergebnisse für die ersten neun Monate des Geschäftsjahrs 2026 sind auf der Investor Relations Webseite der HENSOLDT AG abrufbar. Am 10. November 2026 findet der Kapitalmarkttag (CMD) in London statt. Die vorläufigen Ergebnisse für das Gesamtjahr 2026 werden voraussichtlich am 24. Februar 2027 veröffentlicht. Über HENSOLDT HENSOLDT ist ein führendes europäisches Hightech-Unternehmen der Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie mit Sitz in Taufkirchen bei München. Seit Jahrzehnten steht der Name HENSOLDT für missionskritische Sensorik, Optronik und Elektronik, die sich in realen Einsätzen in allen Domänen – Land, Luft, See, Cyber und Weltraum – bewährt haben. Diese technologische Tiefe bildet heute das Fundament für einen strategischen Wandel: Vom Sensorlösungsanbieter zum Neo-Systemhaus und Taktgeber für Software-Defined Defence, der Daten in operative Überlegenheit verwandelt. 2025 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 2,46 Mrd. Euro. Derzeit sind rund 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. HENSOLDT ist an der Frankfurter Wertpapierbörse im MDAX notiert. Weitere Informationen:www.hensoldt.net Pressekontakt HENSOLDT Joachim Schranzhofer T: +49 (0)89.51518.1823 M: joachim.schranzhofer@hensoldt.net
05.11.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. |
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