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B2B-Marktmonitor 2026: Hersteller und Großhändler sehen konkreten Bedarf für KI-Agenten im B2B-E-Commerce
Jena/Köln, 5. Oktober 2026 – B2B-Unternehmen sehen insbesondere dort Potenzial für autonome KI-Agenten, wo Daten, komplexe Prozesse und wiederkehrende Aufgaben heute viel Zeit und Ressourcen binden. Das zeigt der aktuelle B2B-Marktmonitor 2026, den das ECC KÖLN gemeinsam mit Intershop und CGI veröffentlicht hat. Die Studie beleuchtet aktuelle Entwicklungen bei B2B-E-Commerce-Umsätzen, Unternehmen und Trends im deutschen B2B-Handel. Im Fokus steht dabei auch, in welchen Bereichen der Unterstützungsbedarf durch KI-Agenten hoch ist und welche Voraussetzungen Unternehmen für ihren erfolgreichen Einsatz sehen. Besonders gefragt sind autonome KI-Agenten bei der Vernetzung und Harmonisierung verschiedener Systeme und Datenquellen (67 %), der Analyse von Kundenverhalten (64 %) sowie der Unterstützung operativer Content-Erstellung und Shop-Management (63 %). Auch bei der Automatisierung von Kampagnen und Kommunikation (62 %), der Pflege und Anreicherung von Produktdaten (61 %) und bei komplexen B2B-Preis- und Konditionslogiken (61 %) sehen viele Hersteller und Großhändler Einsatzpotenzial für KI-Agenten. Diese Ergebnisse treffen auf konkrete Effizienzprobleme, zum Beispiel durch unnötig aufwendige, langsame oder fehleranfällige Prozesse, im B2B-Geschäft. Die größten Effizienzverluste sehen die Befragten in den Bereichen Preisanpassungen und Kalkulation (31 %), Lageroptimierung (27 %) sowie Vertrieb und Angebotserstellung (25 %). Standardisierte KI statt aufwendiger Einzelprojekte Für den erfolgreichen Einsatz autonomer KI-Agenten wünschen sich Unternehmen vor allem standardisierte KI-Softwarelösungen, die ohne IT-Aufwand einsatzbereit sind (54 %). Dahinter folgen Schulungs- und Weiterbildungsangebote für Mitarbeitende (41 %) sowie externe Beratung zur Identifikation sinnvoller KI-Anwendungsfälle (39 %). „Unternehmen brauchen heute keine weiteren KI-Experimente, sondern standardisierte Lösungen, die sich schnell in bestehende Commerce-Prozesse integrieren lassen, konkrete Probleme adressieren und messbaren Mehrwert liefern. Wer jetzt Erfahrung mit dem produktiven Einsatz von Copiloten und Agenten sammelt, verschafft sich einen Vorsprung, der in den kommenden Jahren immer schwerer aufzuholen sein wird“, betont Nils Breitmann, Senior Director Artificial Intelligence bei Intershop. Wie relevant dieser Schritt für B2B-Unternehmen werden könnte, zeigt auch der Blick nach vorn: 74 % der Befragten erwarten, dass autonome KI-Agenten bei ihren direkten Wettbewerbern in drei Jahren eine wichtige oder sogar wettbewerbsentscheidende Rolle spielen werden. „Die Ergebnisse des B2B-Marktmonitors zeigen sehr klar, dass Agentic Commerce für Hersteller und Großhändler immer mehr an Relevanz gewinnt. Entscheidend sind jetzt Praktikabilität und nachweisbarer Nutzen entsprechender Lösungen. Mit unserem Practical-AI-Ansatz konzentrieren wir uns auf die Entwicklung spezialisierter Copiloten und Agenten, die für unsere Kunden konkrete Aufgaben im B2B-E-Commerce übernehmen – von der Anreicherung und Lokalisierung von Produktinformationen über Reporting und Commerce Management bis hin zu Produktsuche, Service und Beschaffung. Ziel ist es, KI gezielt dort einzusetzen, wo sie Teams im Tagesgeschäft entlastet oder das Kundenerlebnis entscheidend verbessert“, sagt Markus Dränert, CEO von Intershop.
Auch jenseits der KI-Themen zeichnet der B2B-Marktmonitor ein klares Bild: Der deutsche B2B-E-Commerce setzt seinen Wachstumskurs fort. Hersteller und Großhändler haben 2025 549 Milliarden Euro Umsatz über Online-Shops und Marktplätze erwirtschaftet – das entspricht einem Plus von knapp 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Verlagerung von Umsätzen ins Online-Geschäft wird sich aus Sicht der B2B-Unternehmen weiter fortsetzen: Zwei Drittel der befragten Führungskräfte (67 %) rechnen in den nächsten zwölf Monaten mit einer weiteren Umsatzverlagerung von klassischen Vertriebskanälen in den E-Commerce. „Hersteller und Großhandel prägen weiterhin den deutschen B2B-Markt, wobei Hersteller nach wie vor den größeren Marktanteil aufweisen. Mit Blick auf die E-Commerce-Umsätze verzeichnen beide Wirtschaftszweige steigende Umsätze, im Jahresvergleich weist der Großhandel hier jedoch ein größeres Wachstum auf. Ein zentraler Treiber der Digitalisierung im B2B-Handel bleiben Marktplätze mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 26,1 Prozent zwischen 2018 und 2025: Weiterhin wird rund ein Viertel des gesamten B2B-Internethandels über sie abgewickelt, auch wenn sie ihre Anteile im Jahresvergleich zuletzt nicht weiter ausbauen konnten“, erläutert Hansjürgen Heinick, Senior Consultant am ECC KÖLN. Der vollständige B2B-Marktmonitor 2026 mit weiteren Marktzahlen und Ergebnissen zu aktuellen Trends im B2B-E-Commerce steht hier zum Download bereit. Die wichtigsten Ergebnisse sind außerdem in einer kostenlosen Management Summary kompakt zusammengefasst. Zusätzlich werden die zentralen Studienergebnisse im Rahmen des ECC WEB TALKS „B2B-E-Commerce im Fokus: Marktzahlen und Trends“ am 15. Oktober 2026 um 14:00 Uhr von Dr. Ralf Deckers (ECC KÖLN), Babett Albus (Intershop) und Gerome Pahnke (CGI) vorgestellt und eingeordnet. Jetzt kostenfrei anmelden.
Über die Studie Im Rahmen des B2B-Marktmonitors beleuchtet das ECC KÖLN zusammen mit CGI und Intershop die Entwicklung der B2B-E-Commerce-Umsätze und B2B-Unternehmen sowie aktuelle und zukünftige Trends im B2B-Handel in Deutschland. Vertiefende Informationen zu weiteren Teilbranchen können auf Anfrage erarbeitet werden. Hierzu wurden verschiedene Quellen herangezogen und untereinander plausibilisiert. Die wichtigsten Datenquellen sind Erhebungen des Statistischen Bundesamtes, Befragungsergebnisse von IFH KÖLN und ECC KÖLN, vielfältige Presse-, Unternehmens- und Verbandsinformationen sowie ein eigenes Onlinescreening von mehreren hundert Unternehmen.
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05.10.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. |
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